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		<title>Ausbildungsstart 2026 bei Auto Leonhardt</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Aug 2026 12:11:46 +0000</pubDate>
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									<h4><strong>Vier Wege</strong></h4><p dir="ltr">Anfang September steht auf unserem Hof etwas mehr Bewegung als sonst. Vier junge Menschen kommen zum ersten Mal zu uns, nicht als Praktikanten, nicht als Besucher. Sie kommen als Auszubildende, und von diesem Morgen an gehören sie dazu. Sie beginnen ihre Ausbildung in drei Berufen: Automobilkauffrau, Kfz-Mechatronikerin und Fahrzeuglackierer. Was in den nächsten drei Jahren aus diesem Anfang wird, entscheidet sich zwischen ihnen, uns und den Kunden, denen sie begegnen werden.</p><p dir="ltr">Über Ausbildung spricht man oft, als sei sie eine Einbahnstraße. Wir geben etwas mit, sie nehmen es entgegen: Handwerk, Wissen, Erfahrung. Was in einem Betrieb tatsächlich passiert, ist etwas anderes. Ausbildung ist ein Verhältnis auf Gegenseitigkeit. Wir bringen den jungen Menschen bei, wie man einen Kunden empfängt, ein Fahrzeug annimmt, eine Reparatur dokumentiert. Sie bringen uns bei, wie ein Beruf aussieht, wenn man ihn zum ersten Mal sieht. Beides ist nötig. Wer in einem Familienbetrieb ausbildet, weiß nach zwei, drei Jahrgängen, dass der ehrliche Blick des Anfängers zu den klarsten Korrekturen gehört, die ein Betrieb bekommen kann. Er sieht, was wir selbst nicht mehr sehen.</p><p dir="ltr">Die drei Berufe, in denen wir ausbilden, sehen heute anders aus als vor zwanzig Jahren. Ein Kfz-Mechatroniker arbeitet mehr am Bildschirm als sich mancher vorstellt: Diagnosegeräte, Steuergeräte-Updates, Batteriemanagement. Ein Fahrzeuglackierer misst Farbschichten in Mikrometern und liest Lackformeln aus der Datenbank, bevor die Pistole überhaupt zur Hand kommt. Ein Automobilkaufmann führt Gespräche über Ladelösungen, Leasingmodelle, Software-Abonnements, die vor zehn Jahren noch niemand geführt hat. Was sich verändert, sind Werkzeuge und Themen. Was gleich bleibt, ist die Grundfigur der Berufe: dass jemand ein Fahrzeug versteht, ein Handwerk beherrscht und einem Kunden gegenübertritt, der sich darauf verlassen muss.</p><p dir="ltr">Warum bilden wir jedes Jahr wieder aus. Auf diese Frage gibt es eine kurze und eine lange Antwort. Die kurze: weil wir Fachkräfte brauchen. Die lange: weil ein Betrieb, der aufhört auszubilden, sich langsam von dem entkoppelt, wofür er da ist. Ausbildung ist eine der wenigen Investitionen, die sich in Quartalen nicht rechnen. Sie rechnet sich in Jahrzehnten. Wir sehen die Rückkopplung erst spät und oft dort, wo wir sie nicht suchen. In den Wegen ehemaliger Auszubildender. In Empfehlungen, die uns Jahre nach der Lehrzeit erreichen. In dem, was ein Handwerk in einer Region langsam weiterträgt. Diese Rechnung ist unpräzise. Sie ist das Fundament.</p><p dir="ltr">Was wir unseren neuen Kollegen mitgeben können, wissen wir. Was wir von ihnen lernen werden, wissen wir noch nicht. Es ist beides Teil desselben Vorgangs. In den nächsten Jahren werden sie unser Alltag sein, und wir werden ihrer sein. Sie werden erste Kunden bedienen, erste Fehler machen, erste Erfolge erleben. Wir werden dabei sein und einiges an ihnen begreifen, was uns über unseren Betrieb nachdenken lässt. Wir wünschen den vier neuen Auszubildenden einen guten Start. Und wir bleiben, wo wir sind: an ihrer Seite und im Erzgebirge, das solche Anfänge seit Generationen kennt.</p>								</div>
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		<title>35 Jahre Auto Leonhardt: Was uns getragen hat</title>
		<link>https://www.auto-leonhardt.de/35-jahre-auto-leonhardt-was-uns-getragen-hat/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[nils]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 May 2026 14:15:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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									<h4><strong>Auto Leonhardt 1991–2026</strong></h4><p>Wenn wir in der Familie über fünfunddreißig Jahre Auto Leonhardt sprechen, kehrt das Gespräch fast immer zu einzelnen Menschen zurück. Zu einem Kunden, der inzwischen seine Kinder und Enkel zu uns bringt. Zu einem Mitarbeiter der ersten Stunde, dessen Sohn jetzt als Leitungskader arbeitet. Zu einem Lieferanten, mit dem in drei Jahrzehnten kein Vertrag schriftlich nötig war. An diesen Stellen merkt man, was ein Familienbetrieb misst. Aus Anlass des Jubiläums möchten wir das Gespräch nach außen tragen. Drei Fragen führen uns dabei: Was hat uns getragen. Was hat sich verändert. Und worauf verpflichten uns die nächsten Jahre.</p><p><strong>Was hat uns getragen.</strong> Die Antwort ist im Autohaus-Gewerbe so selbstverständlich, dass man sie übersehen kann: der Kunde. Genauer: die Aufgabe, Kunden zu schaffen, statt bloß Autos zu verkaufen. Ein Auto verkauft sich am Ende über Preis, Modell, Verfügbarkeit. Ein Kunde aber entsteht erst, wenn jemand, der ein Auto gekauft hat, beim nächsten Mal wiederkommt und beim übernächsten die eigenen Kinder schickt. Das ist eine andere Größenordnung als ein abgeschlossenes Geschäft. Sie verlangt, dass wir nicht im Augenblick der Unterschrift verschwinden. Sie verlangt, dass wir im Werkstattfall einen Hörer abnehmen, der mehr Geld kostet als bringt. Auf dieser Differenz steht alles. Sie ist die einzige Definition von Unternehmertum, die uns in fünfunddreißig Jahren getragen hat.</p><p>Aus dieser Definition entsteht auch unser Anspruch, die Nummer 1 sein zu wollen. Das Wort hat etwas Plakatives, und wir wissen, dass Nummer 1 sich auf Tabellen, Verkaufszahlen, Marktanteile beziehen lässt – Größen, die ihren Platz haben. Was wir damit meinen, ist etwas anderes. Nummer 1 ist für uns ein innerer Anspruch. Eine Frage, die wir jeden Morgen stellen: Tun wir heute, was richtig ist, oder tun wir nur, was sich tun lässt? Dieser Unterschied entscheidet darüber, ob ein Betrieb seinem Anspruch dient oder seiner Bequemlichkeit. Diese Haltung hat uns über die Jahre auch davon abgehalten, manche Wege zu gehen, die offen vor uns lagen. Schnelleres Wachstum. Andere Standorte. Vertriebsformen, die schnell zum Abschluss kommen, aber selten zum Wiedersehen. Wir haben nicht immer den größten Schritt gewählt. Wir haben den gewählt, der zu uns gepasst hat. Im Rückblick ist das die wichtigere Wahl gewesen. Marktführer wird man in zwei, drei guten Jahren. Nummer 1 in dem Sinne, den wir meinen, ist eine Frage von Jahrzehnten. Und sie lässt sich an keinem Tag abhaken.</p><p><strong>Was hat sich verändert.</strong> In fünfunddreißig Jahren fast alles, was sich messen lässt. Die Autos selbst zuerst: aus Verbrennern wurden Hybride und Stromer, aus mechanischen Systemen Steuergeräte, aus Werkstattbüchern Diagnoserechner. Kundinnen und Kunden bestellen heute am Bildschirm und konfigurieren ein Fahrzeug, das früher in einem Katalog endete. Auch der Erzgebirgskreis hat sich verändert – jüngere Menschen gingen, andere kamen zurück, manche blieben. Was sich nicht verändert hat, lässt sich schwerer beschreiben. Es ist die Frage, die die Generation vor uns gestellt hat und die wir heute weitertragen: Was hinterlassen wir, das mehr ist als ein Geschäftsbetrieb? Wer in einem Familienbetrieb arbeitet, lernt früh, dass Zeit nicht in Quartalen gerechnet wird. Sie wird in Übergaben gerechnet, und in dem, was eine Übergabe trägt.</p><p>Mit der Zeit lernt man auch zu unterscheiden, was Profit ist und was er nicht ist. Profit erklärt einen Betrieb so wenig wie der Puls einen Menschen erklärt. Er zeigt, dass etwas funktioniert. Er ist der Test, ob das, was wir tun, tragfähig ist. Er erklärt aber nicht, warum wir es tun. Diese Unterscheidung ist im Familienunternehmen leichter zu wahren als andernorts. Wir leben am Ort, an dem wir wirtschaften. Wir sehen die Auszubildenden auf dem Weg zur Berufsschule und die ehemaligen Lehrlinge an ihren ersten Häusern. Was wir erwirtschaften, fließt in Steuern an einen Landkreis, dessen Vereinen, Feuerwehren und Schulen wir verbunden sind. Wenn wir von sozialem Gewissen reden, meinen wir das Konkrete: dass ein Betrieb seinem Ort etwas schuldet, an dem er steht. Diese Verbundenheit ist in einer Wirtschaft, die zunehmend von Algorithmen und Skalierungslogik geprägt wird, keine selbstverständliche Form mehr. Ein Familienbetrieb, der in einer Region wirtschaftet, trägt aber etwas, das niemand kopieren kann: Was er tut, fällt auf ihn zurück. Eine schlechte Beratung trifft den Verkäufer am Wochenende beim Bäcker. Ein gehaltener Ausbildungsplatz wird zur Geschichte des Cousins. Es ist die strengste Form von Verantwortung, die wir kennen.</p><p><strong>Worauf verpflichten uns die nächsten Jahre.</strong> Die Antwort ist unspektakulärer, als man bei einem Jubiläum erwarten würde. Sie liegt im selben Versprechen, mit dem wir 1991 angefangen haben, übersetzt in eine Welt, in der Autos anders fahren, Kunden anders kommen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anders arbeiten. Wir wollen Kunden schaffen, die wiederkommen. Wir wollen Nummer 1 in dem sein, was wir tun, gemessen an dem, was richtig ist. Wir wollen ein Ort bleiben, an dem ein Wort am Tresen auch in fünf Jahren gilt. Wer fünfunddreißig Jahre bestanden hat, weiß, dass eine Zukunft sich nur an dem bauen lässt, was getragen hat. Und so werden Türen weiter aufgehen: für Kunden, die kommen wollen, und für eine Familie, die bleiben will.</p>								</div>
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		<title>Ausbildung bei Auto Leonhardt: Schrauben statt Slideshow</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Mar 2026 13:40:33 +0000</pubDate>
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									<p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Wer einen Beruf verstehen will, muss ihn sehen. Am besten anfassen. Im März stand unser Ausbildungsteam an vier Terminen vor Jugendlichen aus dem Erzgebirge, mal bei uns in der Werkstatt, mal direkt an der Schule. Nicht als Pflichtprogramm, sondern weil wir überzeugt sind, dass gute Ausbildung früh anfängt. Vor dem ersten Vertrag.</p><h4 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Offene Türen am Eisenbrückenweg</h4><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Zur <strong>Woche der offenen Unternehmen</strong> am <strong>10. und 12. März</strong> kamen Schülerinnen und Schüler nach Alberoda. Sie liefen durch die Werkstatt, schauten Kfz-Mechatronikern bei der Arbeit zu und stellten die Fragen, die in keiner Broschüre stehen. Was verdient man im ersten Lehrjahr? Wie sieht ein normaler Dienstag aus? Wie lange dauert es, bis man eigenständig an einem Fahrzeug arbeitet?</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Unser Team hat sich die Zeit genommen, aus dem eigenen Alltag zu erzählen. Vom Azubi im zweiten Lehrjahr bis zum Meister, der vor zwanzig Jahren selbst hier angefangen hat. Kein Skript, keine Folie. Stattdessen Gespräche zwischen Hebebühne und Diagnosegerät.</p><h4 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Zwei Schulen, ein Ziel</h4><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Am <strong>18. März</strong> war das Team beim Ausbildungsmarkt der <strong>Oberschule Bergstadt Schneeberg</strong>, am <strong>24. März</strong> an der <strong>Jenaplanschule Markersbach</strong>. Anderer Ort, gleiches Prinzip: zeigen, was der Beruf verlangt und was er zurückgibt.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Fünf Bulletpoints fassen keinen Beruf zusammen. Wer junge Menschen erreichen will, muss reden und zuhören. Das gelingt am Motorblock besser als am Messestand. Und es funktioniert in beide Richtungen. Auch wir lernen bei jedem Termin dazu, welche Fragen Jugendliche heute stellen, was sie sich von einem Arbeitgeber wünschen und worauf es ihnen wirklich ankommt.</p><h4 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Warum wir das machen</h4><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">In einer Region wie dem Erzgebirge wachsen Fachkräfte nicht auf Jobbörsen nach. Sie wachsen vor Ort auf. Auto Leonhardt bildet seit Jahrzehnten im eigenen Haus aus, und viele Kolleginnen und Kollegen, die heute in der Werkstatt oder im Teiledienst arbeiten, haben genau hier angefangen.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Dahinter steckt eine klare Haltung. Wir investieren in die Ausbildung, weil wir mit den Menschen arbeiten wollen, die wir selbst ausgebildet haben. Die das Autohaus kennen, die Kunden kennen, die Abläufe verstanden haben. Das braucht Zeit. Und es braucht den Kontakt zu Jugendlichen, bevor sie sich für einen Weg entscheiden.</p><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Deshalb werden wir auch in den nächsten Monaten an Schulen und bei Veranstaltungen im Erzgebirge unterwegs sein.</p><h4 class="text-text-100 mt-2 -mb-1 text-base font-bold">Interesse geweckt?</h4><p class="font-claude-response-body break-words whitespace-normal leading-[1.7]">Alle offenen Ausbildungsplätze und Praktika stehen auf unserer <a class="underline underline underline-offset-2 decoration-1 decoration-current/40 hover:decoration-current focus:decoration-current" href="https://www.auto-leonhardt.de/karriere/">Karriereseite</a>.</p>								</div>
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									<span class="elementor-button-text">Auto Leonhardt Karriere</span>
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